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Das Ergebnis

In den letzten 20 Jahren sind die inflationsbereinigten Honorare um mindesten 20% gefallen. Gleichzeitig sind die Leistungen um fast 40% gestiegen. Für die Ärzte bedeutet dies einen Verlust von über 50% Honorar bezogen auf 1991. Da ärztliche Arbeit aber Handarbeit ist und kaum automatisiert werden kann, mussten die Ärzte faktisch immer mehr arbeiten, um ihren Einkommensverlust in Grenzen zu halten.

Wäre die Patientenzahl gleichgeblieben, wäre das Arzteinkommen drastisch gesunken. Nur der gleichzeitige Anstieg der Krankheitsfälle - und damit verbundene Mehrarbeit - konnte das Gesamthonorar auffangen. Wohlgemerkt für die Besten eines Abiturjahrgangs, nach 8-jährigem Studium, praktischem Jahr, Arzt im Praktikum, mehrjähriger Facharztausbildung und dann noch Investitionen im Schnitt über 100.000 EUR.

Eine vergleichbare Gruppe wären Geschäftsführer, Hauptabteilungsleiter grösserer Industrieunternehmen, Amtsleiter in Behörden etc. Was würde wohl passieren, wenn es dort über 20 Jahre zu einem Einkommensverlust von 50% käme bei gleichzeitiger Verdopplung der Lebenshaltungskosten?

Protestieren die Ärzte oder streiken gar, geht ein Aufschrei der Entrüstung durch das Land: der Patient wird in Geiselhaft genommen, die Ärzte als "Abzocker" dargestellt.

Um neue, innovative Konzepte am Markt zu etablieren, ist viel Arbeit und Geld nötig. Verständlicherweise haben die Investoren ein Interesse daran, in absehbarer Zeit Ergebnisse ihrer Bemühungen zu sehen. Die UROWL organisiert und unterstützt solche Konzepte, bei denen die Leistungserbringung im Rahmen ihrer Wertschöpfung und ihres Kapitaleinsatzes beteiligt werden.